Kategorie: Album der Woche

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[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31734″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„Winter’s Beach“ von Django Django

So künstlich und synthetisch Django Django auch auf ihrem Soundteppich aus Synthesizern, chorähnlichem Gesang und abstrakten Rhythmen daherkommen, so charmant-bezaubernd und beschwingt-unbekümmert sind sie doch.

Eine Band aus zwei Schotten, einem Nordire und einem Nordengländer, zusammengekommen an der Kunsthochschule in Edinburgh, zur Band geformt in London, in einem Türkisch-vietnamesischen Viertel, das nach drei Alben jetzt noch immer aus den neuen sechs Songs von „Winter‘s Beach“ herausklingt.

Django Django – ein chaotisches Kunstwerk aus Klängen und Effekten, zusammengehalten von einem unnatürlich anmutendem Gesang. Ein Chaos, das immer in leichten Melodien mündet, von denen man sich gerne davontragen lässt.

Ausgewählt von Delia Landolt[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:http%3A%2F%2Fwww.djangodjango.co.uk%2F||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DWyPRor92bLg||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31630″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„Im Schwarm“ von Fehr / Troller / Schnellmann / Sartorius / Baumann

Der Blues, die Königsdisziplin unter den musikalischen Geschichtenerzählerinnen, hat ein neues Zuhause Gefunden, überraschenderweise ein Schweizerdeutsches: im Schwarm. Der Erzähler Michael Fehr tanzt mit Worten und die vier Musiker Manuel Troller, Andi Schnellmann, Julian Sartorius und Rico Baumann legen dafür Böden; ihre Klänge umgeben Fehrs kratzige, raspelnde, seufzende Stimme in Schwaden, tragen sie auf Händen und drängen sie – zum Weitererzählen, aber auch zum Verschweigen all dessen, was nicht gesagt werden soll. Grosses Ohrenkino!

Ausgewählt von Julia Toggenburger[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:http%3A%2F%2Fwww.menschenversand.ch%2F%3Fsect%3Ddetail%26id%3D100170||target:%20_blank|“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.michaelfehr.ch%2F||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31622″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„Zebra“ von Ikan Hyu

Sehnlichst wurde sie erwartet, nun ist sie endlich da: die erste offizielle Veröffentlichung des Zürcher-Winterthurer Duos Ikan Hyu. Wenn man von einem Hype sprechen darf, der sie bisher begleitete, dann scheint dieser Hype nun mehr als berechtigt. Auf ihrer EP Zebra sind sieben Lieder vereint, in denen jedes Detail stimmt. Ikan Hyu lassen dabei heterogene Elemente homogen klingen: futuristischer Elektropop und Gitarrenwände, Krach und Zerbrechlichkeit – nicht zuletzt dank den charismatischen Stimmen der beiden Frontfrauen klingt alles wie aus einem Guss. Vielleicht nimmt man sie am besten beim Wort, wenn sie ihre Musik als „Elastic Plastic  Space  Power Gangster Future Pop“ beschreiben.

Ausgewählt von Simeon Thompson[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.ikanhyu.ch%2F||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören“ type=“outlined-bg“ link=“url:http%3A%2F%2Fsmarturl.it%2Fikanhyu_zebra||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

Album der Woche: „Double Negative“ von Low

21. Oktober 2018 | Album der Woche | Keine Kommentare

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31504″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„Double Negative“ von Low

Ein Zittern in der Luft lässt sich spüren. Wieso, bleibt unerklärlich. Aber sobald Gefahr droht oder ein dramatischer Wechsel bevorsteht, ist ein Flimmern in scheinbarer Ruhe wahrnehmbar.

Auch die Musik von Low aus Minnesota lässt die Luft durch Schwingungen bewegen. Diese sind aber eher physikalischer Natur: Die Frequenzen auf dem Album “Double Negative” sind von tiefer Art. Und bei grosser Lautstärke deutlich spürbar. Trotzdem ist das Album sanft und popig. Auch wenn die Klänge ruckeln und rattern: Der Gesang und die Harmonien sind friedlich. Und das, obwohl “Double Negative” ein Protestalbum ist.

Ohne deutliche Slogans erzählt das Album vom Leben und Empfinden der MusikerInnen und KünstlerInnen im Allgemeinen in der Donald Trump-Ära. Der Titel des Albums -”Double Negative”- schliesst wohl auf Positives: Denn negatives Reagieren auf negative Dinge ist zweimal negativ und somit positiv. Oder?

Ausgewählt von Omar Fra[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.chairkickers.com%2F||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Flowtheband.bandcamp.com%2Falbum%2Fdouble-negative||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31451″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„For My Crimes“ von Marissa Nadler

Marissa Nadler ist auf For My Crimes weniger düster als bis anhin, ihre Texte sind persönlicher und gewannen dadurch an Intensität. Zusammen mit in der einfachen Instrumentation und den eingängigen Melodien vermag die Amerikanerin so eine Stimmung zu erzeugen, die mal als herzzerreissend, mal als gemütlich gehört werden kann. Ausserdem: Die Musik stammt (mit Ausnahme eines Saxophonisten) ausschliesslich von Musikerinnen.

Ausgewählt von Julia Toggenburger[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.marissanadler.com%2F||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fmarissanadler.bandcamp.com%2Falbum%2Ffor-my-crimes||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31332″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„Abysskiss“ von Adrianne Lenker und „Buck Meek“ von Buck Meek

Die Schlechte Nachricht: Man wird sich wohl eine Weile gedulden müssen, bis die nächste Platte der New Yorker Band Big Thief erscheint. Die gute Nachricht: Dieses Jahr sind bereits zwei Solo-Alben aus den Reihen seiner Mitglieder erschienen. Das selbstbetitelte Album von Gitarrist Buck Mill und Sängerin-Gitarristin Adrianne Lenkers Album Abysskiss bieten aber weit mehr als Trost für Big Thief-Fans. Vielmehr stellen sich auf den beiden Alben zwei besonders dynamische Singer-Songwriter neu vor. Adrianne Lenker vertieft sowohl ihre warme als auch ihre eigenwillige, zuweilen sperrige Seite und reizt die Spannung dazwischen aus. Bei Buck Mill verbirgt sich unter einer einladenden Oberfläche eine Rastlosigkeit, mit der der Künstler seine Materie auslotet. Beiden gemeinsam ist eine ihnen eigene Haltung, mit der sie sich in der Folk/Singer-Songwriter-Landschaft auszeichnen: Statt einem Authentizitäts- oder Universalitätsideal nachzuleben, markieren Adrianne Lenker und Buck Mill – wie bereits mit Big Thief – eine höchst persönliche, kompromisslos experimentierfreudige Position.

Ausgewählt von Simeon Thompson[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Reinhören: Abysskiss“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fadriannelenker.bandcamp.com%2Falbum%2Fabysskiss||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören: Buck Meek“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fkeeledscales.bandcamp.com%2Falbum%2Fbuck-meek||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31270″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„Flow State“ von Tash Sultana

Ein Kopf voller Locken wirbelt umher, sobald Tash Sultana die ersten Töne auf ihrer Gitarre anspielt. Mit nackten Füssen bedient sie dabei ihre Loop- und Effektgeräte, legt damit ihren Sound Schicht um  Schicht, singt darüber und verfeinert das Werk mit Trompen- oder Saxophon-Solos.

Zur „One-Woman-Band“ ist Tash Sultana geworden, als sie sich zur Selbsthilfe ein Loopgerät zugelegt hat. Noch minderjährig musste die Australierin wegen einer Pilzchen-Pizza in Therapie, weil die psychedelische Wirkung noch neun Monate nachwirkte. Wieder gesund spielte die 23-Jährige auf den Strassen von Melbourne und stellte etwas später ihre „Live Bedroom Recording“-Videos auf YouTube, wodurch der Name Tash Sultana praktisch über Nacht weltbekannt wurde.

Auf ihrem Debutalbum „Flow State“ sind noch Spuren der magischen Pilzchen zu hören. Sei es Sultanas hypnotisch-ausufernde Stimme, ihre endlos langen und verzerrten Gitarrensoli oder einfach die Art, wie sie alles zusammensetzt – der Sound wird dem Albumtitel „Flow State“ gerecht. Und wenn sich auf der Bühne unter den lockigen Haaren das Gesicht Sultanas zu komischen Grimassen verzieht, ist er wieder eingetreten: Der Zustand der völligen Vergessenheit.

Ausgewählt von Delia Landolt[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:http%3A%2F%2Fwww.tashsultana.com||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Ftashsultanamusic.bandcamp.com%2Freleases||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31218″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„On Dark Horses“ von Emma Ruth Rundle

Nach ihrer letzten Veröffentlichung Marked For Death (2016) widmet sich Emma Ruth Rundle thematisch nicht mehr dem ganz Schweren. Musikalisch jedoch ist On Dark Horses um einiges härter, massiger, die Gitarren verzerrter und verhallter, ihre Stimme seltener mit sich alleine, sondern oft umgeben von sirrenden, wabernden, pulsierend vorwärtsstrebenden Klängen. Die Amerikanische Künstlerin schafft es auf ihrer vierten Solo-Platte einmal mehr, ihre fein gesponnene Lyrik in traumhafte Musik einzubetten, sie verschmelzen zu lassen, zu schönst schweifenden Oden an die eigene innere Dunkelheit, das Licht und das Düstere des Lebens.

Ausgewählt von Julia Toggenburger

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.emmaruthrundle.com%2F||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Femmaruthrundle.bandcamp.com%2Falbum%2Fon-dark-horses||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“31165″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„Sleeping Lessons“ von Alien Boy

Der Reiz von Alien Boy liegt vor allem in einem einfachen, aber ungewohnten stilistischen Griff: Sie kreuzen die verschlafene, verschwommene Shoegaze-Ästhetik der Früh-90er mit dem Pop-Punk der Spät-90er. Die verunsicherte, selbstreflexive Emotionalität in ihren Liedern gehört hingegen ganz der Gegenwart an. Ihre zweite Platte Sleeping Lessons kreist um ambivalente Momente, die sich im Zwischenmenschlichen abspielen. Dabei droht die Stimme von Sonia Weber immer wieder zwischen Gitarrenwänden unterzugehen, um sich dann in aller Deutlichkeit zu behaupten. Wenn Alien Boy dabei hin und wieder eintönig wirken, so kann man dies getrost auch so deuten, dass die Band genau weiss, was sie macht.

Ausgewählt von Simeon Thompson[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Facebook“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Falienboypdx%2F||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Falienboypdx.bandcamp.com%2Falbum%2Fsleeping-lessons||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“30997″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“25px“ el_class=“Pissed Jeans“][vc_column_text]„The Modern Art Of Setting Ablaze“ von Mantar

Mantar ist ein wütendes (wir sagen hier auch „hässiges“) Duo aus Hamburg, das mit einer ungewohnten Mischung aus Punk und Black Metal vor den Kopf stösst.

Die Musik Mantars ist dreckig und angeschwärzt und hinterlässt nichts als heisse Glut. Gitarre, Schlagzeug und Geschrei ist die Kombination der Stunde!

Ausgewählt von Omar Fra.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“25px“][lab_button title=“Website“ type=“outlined-bg“ link=“url:http%3A%2F%2Fwww.mantarband.com%2F||target:%20_blank|“][lab_button title=“Reinhören“ type=“outlined-bg“ link=“url:https%3A%2F%2Fmantar.bandcamp.com%2Falbum%2Fthe-modern-art-of-setting-ablaze||target:%20_blank|“][/vc_column][/vc_row]

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